Archiv der Kategorie '[300] im Hungerstreik'

Der Hungerstreik ist gewonnen!

Wie eben bekannt gegeben worden ist, wurde der Hungerstreik der 300 Migrant_innen gerade nach einigen wichtigen Konzessionen der Regierung bei der Erfüllung ihrer Forderungen beendet. Es ist vereinbart worden:
(weiter…)

Reaktion der Hungerstreikenden auf die Entwicklungen am Montag

Heute Vormittag „besuchte“ der Vertreter der Krankenhausverwaltung, Herr Mousionis, die Villa Ipatia [wo der Hungerstreik stattfindet] drei Mal. Das erste Mal ohne ein Dokument, das zweite Mal mit einem ohne Unterschrift und erst beim dritten Mal gelang es ihm, das „richtige“ Dokument mitzubringen.
(weiter…)

Heute ist der 41. Tag des Hungerstreiks

Am 03. März befanden sich bereits 98 Hungerstreikende in griechischen Krankenhäusern: Täglich verschlechtert sich der Gesundheitszustand der Hungerstreikenden und täglich werden weitere von ihnen in Krankenhäuser in Athen und Thessaloniki eingeliefert. Vor einige Tagen hatte die griechische Polizei in mehreren Krankenhäusern versucht, die Herausgabe der Personalien der Hungerstreikenden zu verlangen. Die Namen der Ärzt_innen, die sich weigerten, wurden von der Polizei aufgenommen. „Solche Vorfälle in Krankenhäusern“, kommentierten die griechischen Unterstützer_innen, „haben in Griechenland nur während der Militärdiktatur stattgefunden“. Nach mehreren Wochen ohne Nahrung drohen den Hungerstreikenden schwere gesundheitliche Probleme; sie leiden an Nieren- und Herzbeschwerden oder schwerer Dehydration.
(weiter…)

Aufruf zu einem weltweiten Solidaritätsaktionstag am 10. März

Reisewarnung für Griechenland:

Sie haben möglicherweise gehört, dass Griechenland ein wunderschönes Reiseland ist – mit köstlichem Essen und äußerst gastfreundlichen Menschen. Seien Sie gewarnt: Dies ist nicht die ganze Wahrheit. Die Realität für Hunderttausende von Besucher_innen sieht vollkommen anders aus. (weiter…)

Hungerstreik in Griechenland: Es ist Zeit zu handeln

+++ Da sich der Hungerstreik der 300 seinem 30. Tag nähert, benötigen die Streikenden dringend transnationale Unterstützung! +++ Es ist JETZT Zeit zu HANDELN! +++ Schickt Faxe und E-Mails die griechischen Behörden oder ruft dort an und fordert JETZT die sofortige Legalisierung +++

Ich möchte wie ein Mensch behandelt werden – wie die Griechen. Wenn wir Papiere bekommen, werde ich keine Angst mehr vor der Polizei haben und ich kann legal mit Versicherung arbeiten. Aber den größten Teil der Zeit denke ich nun: Was wird passieren, wenn der Staat nicht antwortet?
Arqal, einer der Hungerstreikenden in Athen

Seit dem 25. Januar sind 300 Migrant_innen in Athen und Thessaloníki im Hungerstreik. Viele von ihnen leben seit über sechs Jahren in Griechenland. Die meisten haben bei der Ernte gearbeitet – alle von ihnen unter extrem problembehafteten Bedingungen. Ohne Papiere zu sein bedeutet: keine Krankenversicherung, nicht ausgezahlte Löhne, keine Möglichkeit zu reisen… (weiter…)

Und Solidaritätskundgebungen in …

08.02.2011 vor der griechischen Botschaft in Berlin

Es folgt eine Übersicht über Solidaritätsaktionen in verschiedenen Städten in der Woche vom 07. bis 13. Februar und die Aufrufe zu einem gemeinsamen Aktionstag bzw. einer europäischen Woche der Solidarität mit dem Hungerstreik.
(weiter…)

Donnerstag, 27.01.2011

Am Donnerstag letzter Woche wurde der Zugang zu dem Gebäude der juristischen Fakultät der Universität Athen, in dem sich die hungerstreikenden Migrant_innen befanden, von Sondereinheiten der griechischen Polizei abgeriegelt. Tatsächlich darf der Hochschulcampus in Griechenland nur in außergewöhnlichen Fällen bzw. mit Genehmigung der Hochschulleitung von Sicherheitskräften betreten werden. In diesem Fall hatte offenbar der Rektor der Universität, Theodosis Pelegrinis, die Polizei gerufen und der griechische Minister für öffentliche Sicherheit, Christos Papoutsis, die Räumung angeordnet.

„Hier“, kommentierten griechische Unterstützer_innen die Entscheidung, „bestand das schwere Verbrechen darin, auf einer Baustelle zu schlafen [da an dem ungenutzten Universitätsgebäude zurzeit Reparaturen stattfinden] und das eigene Leben in Gefahr zu bringen“, um die Legalisierung aller in Griechenland lebenden Migrant_innen zu fordern.

Einem Bericht der Nachrichtenagentur AP zufolge ist dieses „Universitätsasyl“ seit dem Ende der Militärdiktatur im Jahr 1974 bisher lediglich viermal aufgehoben worden. Eingeführt worden war es damals als Reaktion auf die blutige Niederschlagung des Studentenaufstands an der Polytechnischen Universität Athen im November 1973, der zum Ende der Diktatur beigetragen hatte.
(weiter…)

Sie sind hier!

… schrieben bereits am Sonntag die Unterstützer_innen in Thessaloniki: „Frühmorgens trafen heute 300 Migrant_innen im Hafen Piräus, Griechenland, ein. Sie werden am 25. Januar in einen Hungerstreik treten, um die bedingungslose Legalisierung aller Migrant_innen und gleiche soziale und politische Rechte für alle zu fordern.“ Während etwa 250 der Migrant_innen in Athen blieben, fuhren 50 von ihnen mit dem Bus nach Thessaloniki weiter.

Heute hat der Hungerstreik in beiden Städten begonnen.
(weiter…)